Heidis Weg zu Gott. Ein Gespräch und ein Abendspaziergang /
Auf Nonnis Spuren. Ein Gebet und eine Lebensreise

in:
Verstecke Gottes – zwischen Kultur und Religion
hrsg. von Friedrich Brandi-Hinnrichs, Wolfgang Grünberg, Annegret Reitz-Dinse

„Das Anliegen aller Texte ist es, sichtbar zu machen, wo und wie die abrahamitischen Religionen in den Formen der Kultur Gestalt annehmen, und zwar in Musik und Theater, in Literatur und in Architektur, in Malerei und nicht zuletzt immer wieder in den Straßen der Stadt, in Spuren des Alltags mit seiner oft versteckten Schönheit und Würde ...“
Annegret Reitz-Dinse

EB-Verlag, Berlin 2010



Frau und Krimi

in:
Mord hat Konjunktur. Zeitgenössische Kriminalliteratur aus Nordosteuropa
hrsg. von Annelore Engel-Braunschmidt u. a.

Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein, Kiel 2001



 
     

Auf Kinder schießen sie normalerweise nicht.
Kinder als Opfer und Täter

in:
Das Mordsbuch. Alles über Krimis.
Herausgegeben von Nina Schindler

Claassen Verlag, Hildesheim 1997

 

 
 

Weiberjahnn. Eine Polemik zu Hans Henny Jahnn

"Zu seinem hundertsten Geburtstag in diesem Jahr wird der Autor, der so etwas wie ein Geheimtip unter Literaturwissenschaftlern und Schriftstellern ist, bedacht mit mancherlei Ehrungen. Für mindestens einen Missklang im Jubelchor will der Weiberjahnn sorgen."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

 
 

"Das ewige Jahnn-Schicksal der weiblichen Wesen ist: "Man kann sie schänden, doch nicht lieben." ... Leserin Venske wunderte sich: "Beinahe auf jeder Seite wird hier das weibliche Geschlecht niederge-metzelt." ... Jahnn-Herausgeber Ulrich Bitz konstatierte leicht irritiert, der Tenor der von Frauen verfassten Essays sei ein Stück getragen von Enttäuschung über Jahnns Umgang mit Frauen. Regula Venske war nicht enttäuscht, sie war entsetzt. ... Weiberjahnn nennen Venske und Mitherausgeberin Frauke Hamann die Streitstrift, die daraus entstanden ist. Das Buch ist allerdings weniger streitlustig ausgefallen, als Venske sich gewünscht hätte. Warum sollen "die Biber mit den Krokodilen über den Reiz der Auslöschung der Biber diskutieren", so fragt sich eine Autorin gelassen. ... Dennoch ist das Buch ein schriller Zwischenruf im anschwellenden Lob- und Preis-Gesang zum 100. Geburtstag des Autors..."
DER SPIEGEL

"Denn in der Begeisterung für diesen Autor klingt auch manches Männerbündische durch, und viele Adepten, lektüretrunken, stiessen in den letzten Jahren schon auf eine Welt vor der Aufklärung und jenseits der Gleichheit der Geschlechter an."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

Gegen diese Art Jahnn-Begeisterung wandten sich einige Frauen mit der Streitschrift Weiberjahnn. In dem 160-Seiten-Bändchen behandeln sie vor allem ihre Schwierigkeiten mit der extremen Abwertung von Frauen in Jahnns Werk - den zermalmten Frauenleibern, dem Wühlen in weiblichen Eingeweiden, den Unter-werfungsforderungen, der Reduktion aufs Gebären etc. Und sie fragen sich, warum die meisten Interpreten über diese Ungeheuerlichkeiten hinwegreden, so als würden sie für Männer nichts bedeuten. Obwohl also die Autorinnen von Weiberjahnn den Frauenhass in den Jahnn-Texten ernster nehmen, genauer zu ver-stehen suchen als die meisten Jahnn-Fans, fand die Streitschrift bei bestimmten Rezensenten keine Gnade."
BASLER ZEITUNG

"Frauke Hamann und Regula Venske ... zeichnen gemeinsam die pfiffigen Ambivalenzen des Vorworts, und beide steuern je einen Essay bei. Nichts dagegen. Die zornige Inbrunst der Referentin behauptet auch gar nicht, einen Zugang in dieses Unding aus Sprache gefunden zu haben. Dass sie ihn auf ihre Weise gesucht hat, stimmt Jahnns Leser froh."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1994
Hrsg. v. Regula Venske und Frauke Hamann

 
 

 
 

„ ... uns bringen sie vielleicht um, aber du mußt weiterleben mit denen ...“ – Johanna Moosdorf

in:
Zwischen Aufbruch und Verfolgung. Künstlerinnen der zwanziger und dreißiger Jahre
hrsg. von Denny Hirschbach und Sonia Nowoselsky

Zeichen + Spuren, Bremen 1993

 
 

 
 

Das Verschwinden des Mannes in der weiblichen Schreibmaschine

"Gefragt und (über-)gescheit analysiert wird, wie Frauen von Rang und Einfluss über Männer schreiben, wie sie sich dabei von männlichen Schriftstellern unterscheiden, wie es um das Vaterbild bestellt ist, ob man aus der scheinbar zum Chaos neigenden Erotik und Sexualität "Ordnung machen" kann usw. Dabei müssen eigenwillig verwandte Begriffe wie Entmannung, Bemannung, Männlichkeit u.ä. herhalten, deren Erkenntniswert sehr gering ist. - Für Leser/Innen, sich sich intensiver mit sog. Frauenliteratur befassen, sicher interessant und diskutabel."
GÜNTER WEIGAND, DAS NEUE BUCH / BUCHPROFILE



 
 

"Um es vorweg zu sagen: Das Ergebnis dieser Recherche ist eher beklemmend; nur andeutungsweise zeichnet sich der Weg ab, der aus den alten Abhängigkeiten herausführt. Regula Venske ist diesen Abhängigkeiten in drei Bereichen nachgegangen: in der Beziehung zum Geliebten, im Verhältnis zum Vater und im Umgang mit der Sprache. Läßt sich in der Literatur eine erfüllte und befriedigende Beziehung zwischen den Geschlechtern imaginieren, die der schlechten Realität vorauseilte? Lassen sich wenigstens literarisch die "neuen Männer" entwerfen, die das Land bekanntlich braucht? Das Schlußkapitel des vorliegenden Buches legt eine positive Antwort auf diese Fragen nahe. Es könnte damit Zündstoff liefern für eine (längst überfällige) Kontroverse über ein "feministisches" Verständnis von Literatur."
CHRISTINE GARBE, FEMINISTISCHE STUDIEN

"Die Suche nach einer weiblichen Rede von Liebeserfüllung, ja Glück, jenseits von Klischee und Trivialität scheint mir das heimliche Grundmotiv von Regula Venskes schönem Bändchen zu sein. Es ist die Suche nach dem "schönen Buch", auf das sich in Ingeborg Bachmanns "Malina" vergeblich die Sehnsucht richtete.
ANNELEN KRANEFUSS, NRW LITERARISCH

"Spannend ist die Lektüre auch deshalb, weil Regula Venske die Leserin zu eigenen Stellungnahmen provoziert und weil sie neugierig genug war, einige Schriftstellerinnen selbst zu befragen."
FRAUEZITIG ZÜRICH

Luchterhand Literaturverlag, Hamburg und Zürich 1991

 
 

 

Mannsbilder - Männerbilder

Konstruktion und Kritik des Männlichen in zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur von Frauen

Georg Olms Verlag, Hildesheim 1988

 
 

 
 

Frauenliteratur ohne Tradition?

Neun Autorinnenporträts
(zusammen mit Inge Stephan und Sigrid Weigel) Darin 3 Porträts von Regula Venske: über Hilde Domin, Marlen Haushofer und Johanna Moosdorf.


"Die vorliegenden Porträts lesen sich wie Entdeckungsreisen zu Werk und Leben der Schriftstellerinnen. ... Das "Totschweigen gegenüber einer noch lebenden Autorin" durchbricht Regula Venske in ihrem Beitrag zu Johanna Moosdorf. Moosdorf stiess mit ihrem achten Roman an die Grenzen männlicher Verlagspolitik: Suhrkamp lehnte 1969 die Publikation ihres Romans "Die Freundinnen" ab, in dem Johanna Moosdorf die Kritik an der "Männerwelt" als "Mörderwelt" mit der Utopie der Liebesbeziehung zwischen Frauen verknüpft hatte."
MADELEINE MARTI, TAGESANZEIGER ZÜRICH

 

"Ein bemerkenswertes Buch für diejenigen, die immer wieder neugierig sind, sich auf wenig begangenes literarisches Feld zu begeben. ...Eine besonders bemerkens-werte Gestalt unter den Portraitierten, die "Schriftstellerin gegen das Vergessen", Johanna Moosdorf, scheint schon zu Lebzeiten eine der Vergessenen. Die Produktiv-tät des gewählten hermeneutischen Verfahrens erweist sich beispielhaft in Regula Venskes intensivem und komplexem Portrait Marlen Haushofers, in deren Werk sich eine weibliche Lesart der "Dialektik der Aufklärung" nachbuchstabieren läßt..."
BARBARA ALMS, RADIO BREMEN

"Die Damenriege aus Hamburg versteht aufs Beste, das Interesse an einer Neu-Lektüre von Schriftstellerinnen der Generation zwischen Tradition und Moderne, zwischen männlichem Literaturbetrieb und noch nicht existenter Frauenbewegung anzuregen."
TIPS

Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 1987

 


 

Oder war da manchmal noch etwas anderes?

Texte zu Marlen Haushofer

"...eine lesenswerte Sammlung von Sekundärliteratur aus einem Zeitraum von zwanzig Jahren. Gerade diese historische Dimension macht das Buch interessant. Denn zu ihren Lebzeiten, so weist Regula Venske in ihrem rezeptionsgeschichtlichen Aufsatz nach, war Marlen Haushofer eine verkannte Autorin."
TAGESANZEIGER ZÜRICH

Verlag Neue Kritik, Frankfurt/Main 1986